Über mich

Mit 16 Jahren kam ich durch einen Freund zum ersten mal mit Fotografie in Berührung. Durch Zufall war er zu einer Ricoh SLR Kamera mit 50mm Objektiv gekommen. Kurzerhand kauften wir uns ein paar s/w Filme und knipsten ein paar selbstinszenierte Bilder. Weil das soviel Spass machte, kaufte ich mir wenige Monate später -mit geliehenem Geld meiner Schwester- meine erste eigene Kamera. Die brandneue Canon EOS 650 mit einem Canon EF 35-70mm Zoom im Paket. Eine Systementscheidung für die folgenden 20 Jahre.

Zunächst fotografierte ich weiterhin ausschließlich mit s/w Filmen, entwickelte diese nach einem Kurs im Haus der Jugend dann in der Jobo Dose selber und fertigte später mit meinem Meopta Vergrößerer die Abzüge selber an. Ein Know-How das auch in der heutigen Zeit beim digitalen Fotografieren und der Bildbearbeitung nützlich ist.

Irgendwann kam Farbe ins Spiel und auch der Wunsch noch mehr mit Fotografie zu machen. Durch ein Schnupper-Praktikum bei einem People-Fotografen in Düsseldorf Anfang der 90er Jahre bin ich der professionellen Fotografie endgültig verfallen. Ich habe dann einige Jahre als selbstständiger Sport- und Reportage-Fotograf gearbeitet. Der Schwerpunkt lag meist auf Sportfotografie mit Fußball-Bundesliga und Badminton aber auch Reportagen über Randsportarten wie Korbball oder Schlittenhunderennen.

Ludger Beerbaum beim CHIO Aachen

Doch bereits zum Ende der analogen Zeiten zur Jahrtausendwende, war ein Foto vielen Auftraggebern schon nicht mehr so viel wert. So blieb trotz zahlreicher Veröffentlichungen in Fachmagazinen, Stadion- und Tageszeitungen aus meiner Sicht nicht genug über. Ich entschloss mich deshalb wieder für das einträglichere „normale“ Berufsleben in der Wirtschaft. Meine Fotosachen verstaubten fortan auf dem Dachboden. Denn aufgrund der vielen Arbeit geriet die Fotografie für einige Jahre völlig in Vergessenheit.

1995 Fussball-Bundesliga im Ulrich-Haberland Stadion Leverkusen Foto: V. Kadlec

2006 hatte ich die -inzwischen- digitale Fotografie für mich als Hobby wiederentdeckt und schnell wieder viel Freude damit. Einige meiner alten Canon Linsen konnte ich tatsächlich immer noch an der neuen EOS 350D Digitalkamera verwenden. In 2010 hatte ich beruflich die Chance für einige Jahre in Frankreich Leben und Arbeiten zu können. Dieser Auslandsaufenthalt hat mich nachhaltig -auch fotografisch- geprägt. Frankreich ist ein wundervolles Land mit vielen Facetten. Das Licht der Provence, die Derbheit der Bretagne oder der Pariser Großstadtcharme. Deshalb hat La France auch eine eigene Rubrik in meinem Portfolio. Außerdem widme ich mich mehr und mehr der Natur- und Tierfotografie.

Heute genieße ich mehr denn je die Freiheit, die man als Hobbyfotograf hat.