Über mich

Mit 16 Jahren kam ich durch einen Freund mit Fotografie in Berührung. Durch Zufall war er zu einer Ricoh SLR Kamera mit 50mm Objektiv gekommen. Kurzerhand kauften wir uns ein paar s/w Filme und schossen ein paar selbstinszenierte Bilder. Weil das soviel Spass machte, kaufte ich mir wenige Monate später -mit geliehenem Geld meiner Schwester- meine erste eigene Kamera. Die brandneue Canon EOS 650 mit einem Canon EF 35-70mm Zoom im Paket. Eine Systementscheidung für die folgenden 20 Jahre.

Zunächst fotografierte ich weiterhin ausschließlich mit s/w Filmen, entwickelte diese nach einem Kurs im Haus der Jugend dann in der Jobo Dose selber und fertigte später mit meinem Meopta Vergrößerer die Abzüge selber an. Ein Know-How das auch in der heutigen Zeit beim Fotografieren und der digitalen Bildbearbeitung sehr nützlich ist. Irgendwann kam dann Farbe ins Spiel und auch der Wunsch noch mehr mit Fotografie zu machen.

Durch ein Schnupper-Praktikum bei einem People-Fotografen in Düsseldorf Anfang der 90er Jahre hab ich dann „Blut“ geleckt und nach geraumer Zeit als selbstständiger Sport- und Reportage-Fotograf gearbeitet. Doch bereits zum Ende der analogen Zeiten zur Jahrtausendwende, war ein Foto vielen Auftraggebern nicht mehr viel wert. Nach einigen Jahren der Selbstständigkeit entschloss ich mich deshalb wieder für das einträglichere „normale“ Berufsleben. Mein EF 200/1.8L verkaufte ich sofort – einige andere Linsen behielt ich und sie verstaubten fortan auf dem Dachboden. Denn aufgrund der vielen Arbeit geriet die Fotografie für einige Jahre völlig in Vergessenheit.

2006 hatte ich die -inzwischen- digitale Fotografie für mich wiederentdeckt und schnell wieder viel Freude damit. Zahlreiche tolle EF Objektive wie mein 300/2.8L oder das legendäre 80-200/2.8L waren noch vorhanden und konnten weiterhin an meiner ersten digitalen Spiegelreflex, der Canon 350D verwendet werden. Später auch an 40D, 5D, 7D und 5D MKII.

2010 hatte ich beruflich die Chance für einige Jahre in Frankreich Leben und Arbeiten zu können. Dieser Auslandsaufenthalt hat mich nachhaltig -auch fotografisch- geprägt. Frankreich ist ein wundervolles Land mit vielen Facetten. Das Licht der Provence, die Derbheit der Bretagne oder der Pariser Großstadtcharme. Deshalb hat La France auch eine eigene Rubrik in meinem Portfolio.

Nach der Rückkehr aus Frankreich in 2013, war ich die Schlepperei der grossen Canon Ausrüstung einfach leid und verwende seitdem das kompaktere spiegellose Micro-FourThird (mFT) System von Olympus und Panasonic. Mehr dazu in meinem Umstiegsbericht „Von Vollformat zu mFT“ und auf der Equipment Seite.